Neuer Wettskandal im europäischen Fussball


Es zeichnet sich ein neuer Wettskandal in Europa aus. Fünf Jahre nach dem Wettskandal um Schiedsrichter Robert Hoyzer, ermittelt die Staatsanwaltschaft Bochum im größten Wett- und Manipulationsskandal Europas. Welche Spiele untersucht werden ist noch nicht bekannt – ein Spiel des FC Bayern soll aber nicht betroffen sein. Nach dem 0:4 gegen Zenit St. Petersburg wurden schnell Manipulationsvorwürfe laut, die aber schnell zerschlagen werden konnten.

Untersucht werden auch drei Champions League Spiele, sowie zwölf Spiele der Europa Liga.

Es sollen nicht nur Europapokalspiele manipuliert worden sein, sondern auch Erstligaspiele aus Kroatien, Slowenien, Türkei, Ungarn, Bosnien und Österreich. Dazu kommen vier Spiele der Zweiten Bundesliga, drei Spiele der Dritten Liga und 18 Partien der Regionalligen, fünf Spiele der Oberligen sowie zwei U-19-Begegnungen.

Frühwarnsystem funktioniert nicht

Zu Beginn des Jahres hatte die UEFA ein Frühwarnsystem gegen Wettbetrug (BFDS) eingeführt. Da aber bislang mehr als 200 Spiele untersucht werden, kann die Effizienz des Frühwarnsystems angezweifelt werden. Die aktuellen Vorwürfe ergaben sich aus abgehörten Telefonaten der Polizei im Bereich der organisierten Kriminalität.

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